Lektionen

L1.3 Nur durch selbstlose LIEBE kann sich die Seele entwickeln

 

Die Meister haben erfahren, dass sie ein höheres Maß an Liebe erlangt haben, indem sie Liebe gegeben und es sind, nicht indem sie sie bekommen haben. Deshalb hat Christus uns geraten, Ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben. Wie wir, sagte er, weil er wusste, dass die meisten Menschen bereits die notwendige Selbstliebe kannten, und durch diesen Vergleich konnten sie sich vorstellen, wie universelle Liebe aussehen würde. Christus kannte seine Allquelle und wusste, dass er sie in göttliches Licht ausgestrahlt hatte, indem er alles Leben liebte. Wenn wir jedoch keinen anderen Menschen verstehen wollen, wenden wir diese Allquelle in uns selbst wieder der Dunkelheit zu

-Denn Sie müssen die Menschheit lieb haben können; und dann den Raum, jedes Tier, jede Blume, jeden Baum, alles, Leben, Nacht, Licht, Wolken, den Blitz und den Donner. Alles ist durch Sie geboren. Wussten Sie das? Und das müssen Sie lieb haben, das lässt Sie leben. Und das spricht zu Ihnen. Fühlen Sie jenes Bewusstsein? Und dann diese Liebe; die ist räumlich, die ist herzlich, gerecht. Und dann werden Sie getragen. 

Frage und Antwort, T6, S.129

-Durch Beten allein hätte ich es nicht geschafft. Mein Beten war das Bitten um Hilfe, und darin lag meine Liebe, die ich für den Menschen empfand. Es müssen Taten sein, es ist die dienende Liebe, die dem Menschen das ewige Licht schenkt.

Der Kreislauf der Seele, S.300

-Es geht nicht darum, Liebe zu geben, Ihr braucht nichts zu geben, Ihr braucht es bloß zu sein.

Vorträge T2, S.410

-Warum nicht? Weil Ihr mit den ersten Fundamenten anfangen müsst: Ich will Liebe sein. Und das ist doch wieder sehr einfach und das ist doch wieder zu erreichen, wenn Ihr damit anfangt.

Vorträge 3, S.15

-Lieb zu haben alles, was lebt, die Wahrheit lieb zu haben und das, was verkehrt ist, abzulegen, auf das Höhere zu lauschen, das Sich-Ausdehnende, das Wirkliche, den wahrhaftigen ersten Schritt als Fundament im Geist, lebt Ihr nun nicht dafür?

Vorträge 3, S. 27.

Quelle: Zitate aus den Büchern von Jozef Rulof